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Qualitätsunterschiede bei Klapprahmen

28.10.2019 22:58 0 Kommentare

Klapprahmen oder Plakatrahmen sind eine günstige und einfach handhabbare Möglichkeit, Poster und Plakate zu präsentieren - und das bereits seit vielen Jahren. Eigentlich hat sich an der Konstruktion der Rahmen über die Jahre auch nicht viel geändert. Es ist halt ein einfaches aber effektives Produkt, das seinen Zweck genau erfüllt und doch gibt es nicht unerhebliche Unterschiede. Leider sieht man die auf den Produktabbildungen in Katalogen oder im Internet meistens nicht.

Da wir gerade wieder einige Musterrahmen von unbekannten Herstellern erhalten haben, wollen wir Ihnen heute ein paar Tipps mitgeben, worauf Sie achten müssen, wenn Sie neue Klapprahmen kaufen wollen.

Vorab: Auf den Bildern in den Onlineshops, bei eBay oder Amazon sehen Sie so gut wie nie, ob es sich dabei um ein Qualitätsprodukt oder einen "Billigrahmen" handelt. Das merken Sie erst, wenn Sie das Produkt in der Hand halten. Schauen Sie aber genau, welche Angaben der Hersteller oder Händler bereits in der Produktbeschreibung oder unter den technischen Daten angibt. Je detailierter die Angaben, um so eher wird es sich dabei um einen brauchbaren Rahmen handeln. Händler, die keine Details nennen, bieten evt. ständig unterschiedliche Chargen aus Asien an oder wollen bewusst die minderwertige Ausstattung nicht schon vorab bekannt machen.

1. Die Materialstärke der Antireflex-Schutzfolie

Früher lag diese mal bei 0,6 bis 0,7 mm je nach Plakatformat (bis DIN A0 / B0). Bei guten Rahmen (meist aus europäischer Produktion) liegt sie aktuell bei 0,4 / 0,5 mm, bei großen Formaten auch höher. Bei den nicht so guten Rahmen bei 0,3 mm. Hört sich nicht nach viel Unterschied an aber nehmen Sie die Folien mal in die Hand bzw. zwischen die Finger und Sie werden den Unterschied deutlich spüren. Dabei sind die dünnen Folien weniger haltbar und gerade bei den größeren Formaten neigen diese eher, aus den Rahmen zu rutschen, da ihnen die nötige Steifigkeit fehlt.

Klapprahmen Schutzfolie antireflex

2. Die Materialstärke der Rückwand

Mindestens 1,2 / 1,3 mm bei kleinen Rahmengrößen bis DIN A3/A2 oder 1,5 mm darüber sollte eine einigermaßen stabile Rückwand aus, meist grauem, Polystyrol schon haben. Bei dünneren Rückwänden von z.B. nur 1,0 mm ist der Rahmen in sich schon sehr instabil und wackelt arg hin und her, und das um so mehr, je größer der Rahmen wird.

3. Die Verarbeitung der Säge- und Schnittkanten

Guten Rahmen sollten leicht beschliffene Sägekanten und keinen Grat mehr haben - weder noch direkt am Profil oder lose im Rahmen herumfliegend. Je schärfer und frischer das Sägeblatt, um so glatter die Kanten. Wenn hier gespart wird, dann kann man das im wahrsten Sinne des Wortes "fühlen"! Klappen Sie die Klemmprofile auf und fahren Sie vorsichtig mit dem Finger an den Innen- und Aussenseiten der kurzen Profilenden entlang. Sind die so scharfkantig oder voller Gratreste, das man sich daran verletzen kann, dann hat der Hersteller am Werkzeug, der Nachbearbeitung und/oder der Qualitätskontrolle gespart. OK, Montagsmodelle gibt es manchmal auch bei den Guten...

4. Die (Gehrungs)Ecken

Je nach Profil und Zuschnitt können die Rückseiten der spitzen Gehrungsecken wirklich spitz und scharfkantig oder leicht abgeschliffen sein. Bei Letzterem ist ein zusätzlicher Arbeitsschritt nötig, der Zeit kostet und eher von Herstellern mit einem gewissen Qualitätsanspruch durchgeführt wird. Weiter sollten die Gehrungsschnitte der einzelnen Profilenden zueinander passen und die Klemmprofile sauber montiert sein*. Auch die Anzahl der innenliegenden Federplättchen pro Profil machen einen Preisunterschied. Je mehr Plättchen verbaut werden, um so besser/höher ist die Klemmwirkung.

5. Format der Schutzfolien und Plakate

Prüfen Sie auch, ob Angaben zu den genauen Formaten der (Antireflex) Schutzfolien und einzulegenden Poster gemacht werden. Manchmal sind es nur ca-Angaben a la 60 x 84 cm. Ein Standard DIN A1 Klapprahmen ist für das DIN genormte Plakatformat 594 x 841 mm ausgelegt und in der Regel ist die Schutzfolie genau so groß. Ausnahmen sind Rahmen mit speziellem Regen-, Spritzwasser- oder Wetterschutz. Diese haben oft eine größere bzw. übergroße Schutzfolie, werden aber meist auch speziell deklariert und sind etwas teurer. Bei Rahmen aus Asien ist das nicht unbedingt der Fall und Sie wundern sich, das nachgekaufte DIN A1 Schutzfolien dann nicht richtig in Ihren Rahmen passen.

Dies alles sind scheinbar nur Kleinigkeiten aber diese summieren sich und machen am Ende auch den Preisunterschied von einigen 30 - 50 Cent oder auch 2-3 Euro aus (je nach Rahmengröße).

Wenn Ihnen beim Auspacken schon die Aluspäne vom Sägepozess entgegenpurzeln, sich der Rahmen beim Hochnehmen verzieht und die Schutzfolie den ständigen Drang hat, nach unten zu rutschen, haben Sie dann Freude an dem Produkt?

Wir hoffen, das Ihnen unsere Hinweise bei der Auswahl helfen. Sollten Sie weitere Fragen haben, kontaktieren Sie uns.

*Hinweis: Manchmal können sich die Klemmprofile beim Transport/Versand etwas verschieben und passen an den (Gehrungs) Ecken nicht mehr so richtig zusammen. Klappen Sie das entsprechende Profil auf und ruckeln es vorsichtig aber bestimmt in die richtige Richtung. Prüfen Sie durch Zuklappen, ob das Profil schon weit genug gerutscht ist und die Ecken wieder sauber (ab)schließen.

Verantwortlicher Redakteur/Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 55 II RStV ist Matthias Spieler, Lessingstr. 27, 06844 Dessau-Roßlau.

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